1. Französische Casinos gegen ausländische Betreibern

      Vier große Gambling Betreiber haben Schwierigkeiten mit dem französischem Gericht wegen der Bereitstellung von “illegalem Wettbewerb” im Markt. BWIN, 888, Sportingbet und Unibet wurden alle verklagt. Sollten sie für schuldig erklärt werden, steht ihnen eine heftige Geldbuße bevor.

      Sie wurden von drei der größten Casino-Gruppen in Frankreich verklagt: Barrière, Joagroupe und Tranchant, sowie die Casinos de France Gewerkschaft. Von ihnen werden in ganz Frankreich 104 Casinos betrieben. Die ausländischen Betreiber kamen nach Frankreich, um französische Spieler, welche auf deren Websites die französische Sprache verwenden, ins Visier zu nehmen. Sie haben auch behauptet, dass die ausländischen Betreiber nicht genug machen, um Spieler zu schützen und problematisches Gambling und Geldwäsche zu verhindern.

      Es gibt strenge Regeln für den Betrieb eines Casinos in Frankreich und es wird behauptet, dass sich die ausländischen Unternehmen nicht daran halten. Als Ergebnis beanspruchen die französischen Casinos 1 Mio. Euro Schadenersatz und 30.000€ Anwalts-und Gerichtskosten.

      Der französische Glücksspielmarkt wird bald liberalisiert und diese Maßnahmen können dazu führen ausländische Unternehmen für längere Zeit aus dem Markt auszuschließen. Die französischen Casinos fordern ihre Lizenzen für zwei Jahre zu halten, welches eindeutig ein Schlag gegen die Betreiber ist, die hoffen schon bald den lukrativen französischen Markt zu betreten.


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