
Ken Uston, der „Held des Blackjack", beeinflusste das Casino Spiel Blackjack auf besondere Weise. Mit seiner außergewöhnlichen Intelligenz gelang es ihm, Blackjack Behörden zu verblüffen, und einzigartige Strategien für das Blackjack Spiel zu entwickeln.
Uston wurde 1935 als Sohn japanisch-amerikanischer Eltern in New York geboren. Er verfügte über aussergewöhnliche Intelligenz - sein I.Q. betrug 169 - die es ihm ermöglichte, bereits mit 16 in Yale zu studieren, und mit Mitte zwanzig seinen Abschluss von der Harvard Business School zu machen. Im Alter von 31 Jahren wurde Uston Vizepräsident der Pacific Coast Aktienbörse. Während dieser Zeit eignete er sich Wissen über Computerprogrammierung an.
Gleichzeitig dazu entwickelte er auch eine Faszination für Blackjack und gründete gemeinsam mit einem Profigambler namens Al Francesco ein Kartenzähler Team für Las Vegas Blackjack. Uston war von der Idee so begeistert, dass er wenig später Vollzeit-Mitglied in Francescos Team wurde.
Das Team verwendete mathematische Systeme, ähnlich denen, die in den 1990er Jahren vom M.I.T. Team perfektioniert wurden, und um die es auch im Film"21" aus dem Jahr 2008 geht. In den 1970er Jahren spielte Uston Blackjack in Las Vegas, was den Casinos teuer zu Stehen kam. 1976 gründete Uston sein eigenes Team und spielte an Blackjack Tischen in Las Vegas und Atlantic City.
Uston entwickelte ein geniales Kommunikationssystem, durch das er mit seinen Teammitgliedern, die am Blackjack Tisch saßen, kommunizieren konnte. Das System verfügte über einen kleinen Computer, der auf der Innenseite im Schuh des Spielers angebracht war. Dieser Computer ermöglichte es dem Spieler, Informationen über die Karten weiterzuleiten. Als Antwort darauf riet der Computer dem Spieler zum Setzen, Halten, Ziehen,Verdoppeln oder Aussetzen.
Uston verkleidete sich auf unterschiedlichste Weise, um den Sicherheitsleuten im Casino zu entgehen. Schlussendlich verwehrten ihm die Casinos in Atlantic City den Zutritt, wogegen sich Uston vor Gericht wehrte, wo er behauptete, dass sein Spiel nur auf seinem Können und nicht auf Betrug durch das Zählen von Karten beruhte. Uston konnte diesen Rechtstreit für sich gewinnen, allerdings führten Casinos wenig später das Spiel mit mehreren Kartendecks ein, wodurch das Karten zählen fast unmöglich wurde.
Uston schrieb eine Reihe von Büchern über Blackjack. Einige seiner Bücher, die die Bestsellerlisten in den 1980er Jahren anführten, sind The Big Player, Million Dollar Blackjack und Ken Uston on Blackjack. 1981 veröffentlichte das Magazin 60 Minutes einen Bericht über Uston. Er verfasste auch Bücher über Videospiele und PCs.
Uston starb 1987 im Alter von 52 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt. Er hatte es geschafft, durch die Perfektionierung von Kartenzähl-Techniken das Black Jack Spiel zu revolutionieren. Eine Dokumentation über Ken Uston, die 2005 im History Channel gezeigt wurde, trug den treffenden Namen "The Blackjack Man."