Das Risiko von Casinospielen wird in Hollywood Filmen übertrieben
Die Blockbuster Hollywood Filme übertreiben, laut Glücksspielexperten, mit der Menge des Risikos, welches mit Glücksspielen und Casinos, besonders Poker, in Verbindung gebracht wird. Genau wie Actionfilme eine Verfolgungsjagd in hoher Geschwindigkeit verherrlichen, so übertreiben Pokerfilme wie "Rounders" die Wetteinsätze der jeweiligen Hände.
Aufgrund des Populatitätsanstieges der letzten Jahre von Online Casinos und Casinospiele wie Texas Hold'em, haben die Filmemacher nur die Spannung verstärkt, um Zuschauer, genau wie bei "Spiel auf Zeit" (Craps) und "Das schnelle Geld" (Sportwetten) heranzuziehen.
Rick Gupta, ein Wall Street Händler und professioneller Online Pokerspieler, macht folgende Beobachtung: Im Gegensatz zu dem was wir in den Filmen sehen, "In Wirklichkeit ist Poker ein mathematisches langfristiges Spiel, bei dem echtes Geld von tausenden Händen verloren oder gewonnen wird. Sie müssten wahnsinnig sein, Ihr ganzes Geld auf ein grosses Spiel zu setzen." Auf dem grossen Bildschirm jedoch laufen Filme wie "Rounders" bei dem es darauf ankommt, wie Mike McD gegen Teddy KGB mit allen Murmeln antritt.
Da die meisten Fans der Casinospiele verhältnismässige Newcomer sind, werden Drehbuchautoren gezwungen die Casinospiele, für jene, welche die Wirklichkeit nicht verstehen, zu vereinfachen, damit sie erkennen, dass Wetten oft ein Marathon und kein Sprint sind." Es ist fast undenkbar, dass ein professioneller, sachkundiger Spieler seinen gesamten Anteil auf eine einzelne Hand riskiert.
Mit der kürzlichen Veröffentlichung von "21" wird überall erwartet, dass dieser Film für Blackjack genau dies machen wird, was so viele andere Filme für den Poker gemacht haben.
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